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Eine kurze Geschichte des Fortschritts

 

Der britische Archäologe Ronald Wright habe die „Spuren menschlicher Existenz in der Natur über die Jahrhunderttausende studiert“.

 

Das daraus hervorgegangene Buch „Eine kurze Geschichte des Fortschritts“ belege, „dass der Mensch in den letzten 50.000 Jahren immer dieselben katastrophalen Fehler gemacht“ habe, erschreckenderweise gleichzeitig auf der Erde und unabhängig von einander. Heute begehe man dieselben Fehler wie die Sumer, die Bevölkerung der polynesischen Osterinsel, die Maya oder das Römischen Reich. Nur habe es für diese Völker immer noch Orte zum Ausweichen, eine Neue Welt gegeben, in die sie zum Beispiel nach Missernten flüchten konnten. Diese Alternative gebe es in einer globalisierten Welt nicht mehr. Unsere letzte Chance sei es, aus der Vergangenheit zu lernen. Wissenschaftspublizisten wie Ronald Wright würden die Welt heute besser deuten können als Spezialisten, sie könnten auf „spannende und zugleich erschreckende Weise“ Zusammenhänge aufzeigen, findet die „SZ“.(hoe/nin)

 

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