01.November 2006 –
KIN 47 – Blaue Galaktische Hand – Welle 4 Gelbe Sonne
02. November 2006 –
KIN 48 Gelber Solarer Stern – Welle 4 Gelbe Sonne
Überschwemmungen 2006/2007: Südosttürkei - Teneriffa - Äthiopien - Deutschlands Osten - Kreta - Antalya - Küste Kenias - Portugal - Thailand
http://www.naturgewalt.de/ueberschwemmungschronologie.htm
http://www.nachrichten.ch/detail/256950.htm
Tote bei
Überschwemmungen in Südosttürkei
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Diyarbakir - Bei Überschwemmungen im Südosten der Türkei sind in der vergangenen Nacht mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer innerhalb der letzten beiden Tage auf mehr als 30.
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fest / Quelle: sda / Donnerstag, 2. November 2006 / 15:40 h
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Allein in der Ölstadt
Batman ertranken zehn Bewohner, die meisten von ihnen Kinder, wie die Behörden
mitteilten. Mehrere Wohnquartiere wurden überflutet, als heftige Regenfälle
einen Bach in einen reissenden Strom verwandelten. Die Häuser im armen Südosten
des Landes sind meist nur aus Lehmziegeln erbaut und haben Überschwemmungen oder
Erdbeben wenig entgegenzusetzen. In einem Dorf am Tigris-Ufer wurde die Leiche
eines Kindes gefunden. Ein Dorfbewohner ertrank in der Provinz Sirnak, als er
seine Tierherde aus dem Hochwasser retten wollte.
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Für die kommenden Tage
wird weiter starker Regen erwartet. (Archivbild) / ![]()
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Hunderte von Haustieren verendeten. Acht Menschen wurden nach Angaben der
Behörden noch vermisst. Der türkische Agrarminister Mehdi Eker sprach bei einem
Besuch in der Region von den schwersten Überschwemmungen der vergangenen 50
Jahre. Auch die im Nordwesten des Landes gelegene grösste türkische Stadt
Istanbul, sowie die am Mittelmeer gelegenen Orte Antalya und Mersin hatten in
den vergangenen Tagen mit Hochwasser zu kämpfen. In Medienberichten wurden
Schlamperei der Behörden und planlose Bebauung in Bachtälern für das verheerende
Ausmass der Überschwemmungen verantwortlich gemacht. Für die kommenden Tage wird
weiter starker Regen erwartet.
http://www.nzz.ch/2006/11/02/vm/newzzEU135OUZ-12.html
2. November 2006, 12:46, NZZ Online
Überschwemmungen auf Teneriffa nach Unwetter
Lage inzwischen stabilisiert
Heftige Regengüsse haben auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa Überschwemmungen ausgelöst. Im Süden der Insel standen am Mittwochabend zahlreiche Strassen, Wohnungen und Geschäfte unter Wasser.
(sda/dpa) Laut Angaben der spanischen Behörden vom Donnerstag mussten Landstrassen gesperrt werden, weil der Regen Schlamm und Felsbrocken auf die Fahrbahnen gespült hatte. Auch der Flughafen Teneriffa-Süd, der vor allem von Charter- und Ferienflügen bedient wird, war betroffen. Fünf ankommende Maschinen mussten auf die Nachbarinsel Gran Canaria ausweichen.
In mehreren Orten im Norden der Kanarischen Insel fiel der Strom aus, nachdem ein Blitz in eine Verteilerstation eingeschlagen war. Am Donnerstag hoben die Behörden den Unwetteralarm für die Insel auf. Die Lage normalisierte sich allmählich wieder.
http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchronik/article50866.ece
Nach Überschwemmungen 279.000
Menschen obdachlos

Addis Abeba, Äthiopien, 01. November 2006
Bei erneuten schweren Überschwemmungen in Äthiopien sind rund 70 Menschen ums Leben gekommen und 279.000 obdachlos geworden.
Wie die Behörden am Mittwoch weiter mitteilten, wurden vor allem im Südosten des Landes mehrere Dörfer vom Wabe Shebelle Fluss teils völlig überflutet. Mindestens 68 Menschen seien ertrunken. Die Rettung von Überlebenden werde von Krokodilen und giftigen Schlangen erschwert.
Schwere Schäden für
Landwirtschaft
Die Wassermassen töteten Helfern zufolge an die 1.000 Nutztiere und zerstörten
rund 17.000 Hektar bestelltes Ackerland. Das siebtärmste Land der Welt war erst
vor wenigen Monaten von schweren Überschwemmungen heimgesucht worden.
In der Regenzeit zwischen Juni und September starben 900 Äthiopier in den Fluten. Insgesamt sind in diesem Jahr nach offiziellen Angaben bereits 1.000 Menschen durch Hochwasser umgekommen. Rettungskräfte sagen, Überweidung, Abholzungen und eine exzessive Landwirtschaft hätten zu den diesjährigen Überflutungen beigetragen.
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 156 Kilometern pro Stunde ist "Britta" am frühen Mittwochmorgen über die deutsche Nordseeküste hinweg gefegt. An Teilen der Küste und der vorgelagerten Nordseeinseln stieg die Flut nach Behördenangaben so hoch wie seit 100 Jahren nicht mehr. Auch an der Unterelbe stauten sich die Wassermassen zu einer Sturmflut.
In Hamburg hatten die Behörden am Morgen daher vor einer schweren Sturmflut gewarnt, konnten aber später weitgehend Entwarnung geben. Zunächst hatte es so ausgesehen, als müsste der gesamte Hafen gesperrt werden. Später wurden aber lediglich in einzelnen, regelmäßig überfluteten Hafenbereichen Autos abgeschleppt, beispielsweise am Hamburger Fischmarkt.
Im Tagesverlauf wird "Britta" seinen Schwerpunkt an die Ostsee verlagern. Dort sowie in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sei bis in den Abend hinein mit bis zu zehn Windstärken zu rechnen, sagte ein Experte des Deutschen Wetterdienstes. Orkanartige Unwetter, die ab Windstärke elf gelten, seien jedoch nicht zu erwarten. Bis Mittwochnacht werde sich die Lage im gesamtem Bundesgebiet entspannt haben.
In der Nacht zuvor waren schlimmste Befürchtungen aufgekommen. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 144 Kilometern in der Stunde war "Britta" über den Flugplatz im ostfriesischen Harlesiel gefegt. Viele Fähren in Niedersachsen stellten ihren Betrieb ein. Im Landkreis Friesland fiel der Schulunterricht aus.
Außerhalb von deutschen Küsten gab es größere Schäden: Vor der norwegischen Nordseeküste riss sich in der Nacht eine Bohrplattform mit 75 Menschen an Bord von mehreren Schleppern los. Es bestehe jedoch keine Gefahr für die Besatzung, teilte die Rettungszentrale bei Stavanger am Morgen mit.
http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F232977.html
Nach Überschwemmungen: Notstand auf Kreta
Nach heftigen
Überschwemmungen ist auf Kreta und zwei weiteren griechischen Ägäis-Inseln der
Notstand ausgerufen worden.
In der Präfektur Cheina im Nordwesten Kretas wurden nach Angaben des
Zivilschutzes in der Nacht auf heute Dutzende Häuser, Hotels und Geschäfte
überschwemmt. Von der gesamten Nordküste der Urlauberinsel, aus Heraklion und
Rethymnon, wurden Sturm- und Flutschäden gemeldet.
Auch die Inseln Astypalaia und Leros waren betroffen. Angesichts der riesigen
Massen an Schlamm sei es ein Wunder, dass niemand getötet wurde, sagte
Ägäis-Minister Aristotelis Pavlidis im staatlichen Fernsehen.
Mehr dazu in
iptv.ORF.at
Herbststürme auch in Antalya
Getrübte Urlaubsfreuden gibt es derzeit auch in der Türkei: Herbststürme und
Dauerregen haben in der Mittelmeerprovinz Antalya und an der Ägäisküste zu
Überschwemmungen und Stromausfällen geführt.
In einigen Vierteln von Antalya und anderen Orten fiel der Strom aus, nachdem
elektrische Leitungen durch herabstürzende Äste beschädigt worden waren.
In der Nordägäis und im Marmarameer vor den Toren Istanbuls wurde der
Fährverkehr durch die aufgepeitschte See behindert. Bei Windstärken von 60 bis
70 Stundenkilometern stellten einige Fährlinien den Betrieb ein.
http://www.salzburg.com/sn/nachrichten/artikel/2568909.html
Tote bei Überschwemmungen an der Küste Kenias
22.
Oktober 2006 | 00:47
Bei Überschwemmungen in der kenianischen Küstenstadt Mombasa sind am Samstag mindestens vier Menschen getötet worden. Sie hatten laut Polizei versucht, einen durch schwere Regenfälle angestiegenen Fluss in einem Wohnviertel zu überqueren. Ein Mensch konnte demnach gerettet werden.
Die Überschwemmungen sorgten dafür, dass dutzende Schulen und zahlreiche Wohnhäuser unter Wasser standen. Mombasa liegt etwa 500 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Nairobi.
Lissabon. SDA/DPA/baz. Heftige Regenfälle
haben in zahlreichen Städten Portugals Strassen unter Wasser gesetzt. Drei
Menschen kamen bei den Unwettern ums Leben. Wie die Behörden am Mittwoch
mitteilten, entwurzelten schwere Stürme Hunderte von Bäumen im ganzen Land.
Mehrere Landstrassen waren nach Erdrutschen gesperrt.
Am stärksten waren die Bezirke Lissabon, Santarém, Leiria, Coimbra und Castelo
Branco im Zentrum des Landes betroffen. Zahlreiche Wohnungen und Geschäfte waren
überschwemmt. Auf zwei Bahnlinien wurde der Verkehr unterbrochen, weil die
Gleise unter Wasser standen und die Oberleitung infolge eines Sturms gerissen
war.
In Pombal in Mittelportugal starb eine 80-jährige Frau in den Fluten. Auf der
Ferieninsel Madeira war am Sonntag bei einem Erdrutsch ein Auto ins Meer
gerissen worden. Die beiden Insassen kamen ums Leben. Im Nordwesten Spaniens
spülte das Hochwasser grosse Mengen von Erdreich in den Atlantik. Die
Schlammflut zerstörte zahllose Muschelbänke in der Region Galicien.
Die Fischer fürchteten zudem dauerhafte Schäden, weil das Meer möglicherweise
durch Schadstoffe verunreinigt wurde. Der Schlamm enthielt auch Asche, die die
grossen Waldbrände in diesem Sommer zurückgelassen hatten.

Die heftigen Regenfälle in Thailand sorgen für zusätzliche Gefahr: Die Regierung in Bangkok warnt vor Reptilien, die wegen des derzeitigen Hochwassers aus ihren Zuchtfarmen flüchten.
Laut der thailändischen Fischereibehörde suchen bei jeder
Flut mehrere Krokodile das Weite. "Die Besitzer wissen einfach nicht, wie sie
die
Tiere sicher halten können", sagt Behördenchef Charanthada Kannasut.
Deshalb gilt derzeit eine Grundregel: "Wer ein Krokodil sieht, soll sofort die
Behörden alarmieren".
Krokodile in freier Wildbahn gibt es in Thailand nicht mehr. Allerdings boomt
das Geschäft mit den Krokodilfarmen. Die Krokodilhaut ist bei Designern gefragt.
Auch das Fleisch ist sehr begehrt. Es gilt in China und anderen asiatischen
Ländern als Delikatesse.
Seit den heftigen Regengüssen sind die Flüsse angeschwollen. Weite Landstriche
nördlich der Hauptstadt Bangkok stehen unter Wasser. Rund 50 Menschen ertranken
bereits in den Fluten.